Lungenkraut  (Pulmonaria officinalis)

Raublattgewächse (Boraginaceae)Pflanze des Monats April

Botanisches: Stängel leicht behaart mit rauhaarigen Blättern, die meist weiß gefleckt sind. Die röhrig-glockigen Blüten sind anfänglich rosa, später violett und stehen zu mehreren in endständigen Doppelwickeln.

Standort: in feuchten, lichten Laubwäldern, Gebüschen, schattigen Ufern.

Blütezeit: März bis Juni

Verwendung als Wildgemüse: die jungen Blätter zu gemischten Salaten, Gemüse oder Suppen.

Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Schleimstoffe, Flavonoide, Allantoin, Gerbstoff, Gerbsäure

Verwendung in der Heilkunde: Schleimbildend und auswurffördernd bei Husten und Entzündungen der oberen Atemwege. Die Kieselsäure wirkt festigend auf das Lungengewebe.

Allantoin hat eine heilende Wirkung, deshalb ist es auch als Wundheilmittel einsetzbar.

Anwendung: 2 TL getrocknetes, blühendes Kraut als Tee 10 Minuten ziehen lassen oder als Kaltauszug. Getrocknetes Kraut kann man zu Pulver verreiben und 1 EL Pulver mit lauwarmer Milch mischen.

 

Wie bei allen stark wirksamen Tees sollte man nach 4 Wochen eine Pause machen und einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Dadurch werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die Wirksamkeit bleibt erhalten (kein Gewöhnungseffekt).