Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

 Akupunktur-Kopf

Die TCM ist ein über Jahrtausende entwickeltes und erprobtes Behandlungssystem, das sich auf die folgenden Behandlungssäulen stützt:

Die traditionell chinesische Medizin geht davon aus, dass Störungen im körperlichen oder psychischen Wohlbefinden primär aus einem Ungleichgewicht zwischen den beiden fundamentalen Kräften Yin (Yin steht z.B. für Ruhe, Kälte, Substanz) und Yang (Yang steht z.B. für Bewegung, Wärme, Energie) und aus einem mangelhaften oder gestörten Energiefluss im Körper entstehen.

Ursachen dafür können sowohl innere (z.B. Emotionen) und äußere (z.B. Klima, Ernährung und schlechte Lebensgewohnheiten) Einflüsse sein.

Die Lebensenergie (Qi) fließt in eigenen Energiebahnen, den Meridianen.

Es sind 12 Haupt- und 8 Nebenmeridiane bekannt.

Auf diesen Meridianen sind 361 Akupunkturpunkte angeordnet und darüber hinaus gibt es eine Reihe von Extrapunkten.

Durch das Einstechen von Nadeln wird der Fluss des Qi beeinflusst.

Eine Behandlung im Sinne der TCM hat zum Ziel, wieder einen Ausgleich herzustellen (regulierend) und Blockaden zu beseitigen. Dafür muss zunächst das spezielle, der jeweiligen Krankheit zugrunde liegende Disharmoniemuster herausgefunden werden.

Hierfür werden oft verschiedenste - für die westliche Medizin meist zusammenhanglose – Einzelsymptome zu einem Krankheitsbild oder Muster zusammengefasst (z.B. „stagnierendes Leber-Qi“) und dann mit einer, meist aber mit mehreren der oben genannten fünf Therapieformen behandelt.

Die Diagnose bei der traditionellen Chinesischen Medizin entsteht aus dem ausführlichen Befragen des Patienten, aber auch aus Fühlen (z.B. Pulsdiagnose), Betrachten (z.B. Gesichts- und Zungendiagnose), Hören (z.B. Klang der Stimme) und sogar durch Riechen.

Die Traditionelle chinesische Medizin ist besonders erfolgreich bei der Behandlung von: